Ortsverband Kaltenkirchen

Wir sind für den Erhalt der Stadtbücherei an der Hamburger Straße. Sanierung ist notwendig.

Eberhard Bohn
Eberhard Bohn
Über die in der Vergangenheit öffentlich geführte Diskussion zur Stadtbücherei gehe ich heute nicht mehr ein. Das haben wir in den vergangenen Ausschusssitzungen getan. Obwohl an dem Verlauf dieser Diskussion zu einigen demokratisch „schrägen“ Vorgehensweisen Anmerkungen angebracht wären.

Nun zum Sachverhalt:
In unserer mittelfristigen Finanzplanung war immer vorgesehen, die Sanierung und mögliche Vergrößerung der Stadtbibliothek ins Auge zu fassen. Dabei war nie von einem Standortwechsel die Rede. Nun gut, diese Standortdiskussion hat stattgefunden. Wie bei jedem Projekt gibt es nicht nur Vorteile oder nur Nachteile. Kommunalpolitik heißt: das Beste für die Stadt zu entscheiden.

Wir haben uns entschieden und so sieht unsere Entscheidung aus:
Wir plädieren für eine Sanierung der Stadtbücherei am bestehenden Standort.
Wir sind also nicht GEGEN eine Maßnahme, sondern FÜR den Erhalt der Stadtbücherei am angestammten Ort.


Ein 40 Jahre altes Gebäude ist als Stadtbibliothek entworfen und gebaut worden. Der Standort ist damals bewusst gewählt worden. Ruhe, Nähe zu verschiedenen Schulen und gute Parkmöglichkeiten.
Viele Bürger wollen ihre gewohnte Bibliothek an diesem Standort behalten. Somit ist die Stadtbücherei ein stadtprägendes Gebäude, wenn auch nicht im direkten Zentrum. Aber genau dies hat seinen eigenen Charme.
Neben dem Standort ist die finanzielle Situation geprägt von einem Tausch. Es wird ein städtisches Grundstück verkauft. Dafür erhält die Stadt ein Gebäude in der Innenstadt am Grünen Markt. Zur Miete für 20 Jahre. Klartext: Die Stadt verkauft ein Grundstück. Erhält dafür einen Kaufpreis und einen Mietvertrag mit festgelegtem Mietpreis. Und genau das machen wir nicht mit. Hier wird aus unserer Sicht Tafelsilber verschleudert.

Wir bitten die anderen Fraktionen, sich auch dafür zu entscheiden, die Stadtbücherei am angestammten Platz zu sanieren.

Eberhard Bohn,
Fraktionsvorsitzender

FDP-Standpunkt in der Stadtvertretersitzung am 28. Februar 2017

Neues zur Zukunft der Stadtbücherei

Die FDP sieht mit großer Sorge auf den 28. Februar. Es geht um die Zukunft der Stadtbücherei, um Vermögen und Grundbesitz der Stadt Kaltenkirchen. In der Sitzung der Stadtvertretung am 28. Februar soll final darüber entschieden werden, ob unsere Stadtbücherei an der Hamburger Straße abgerissen wird. Das Grundstück möchte das Bau-und Wohnungsunternehmen Böttcher kaufen. Neben dem Kaufpreis bietet Böttcher der Stadt das leerstehende Penny-Gebäude am Grünen Markt zur Miete für die Stadtbücherei an – renoviert und umgebaut. Die Nettomiete der 1.100 qm² großen Räume soll 8 Euro pro Quadratmeter betragen – festgeschrieben auf 20 Jahre. Das wären insgesamt mehr als zwei Millionen Euro Miete in der Zeit. Dagegen würde die nötige Sanierung der Stadtbücherei an der Hamburger Straße knapp 1 Million Euro kosten. Grundstück und Gebäude blieben dann aber im Besitz der Stadt, ein Stück Tafelsilber Kaltenkirchens. Im Übrigen wurden erst Teile des Gebäudes energetisch saniert und ausgebaut.
FDP-Stadtvertreterin Katharina Loedige erklärt: „Die FDP-Fraktion möchte die Stadtbücherei als stadtprägendes Gebäude im Besitz der Stadt erhalten“. Das sieht die SPD-Fraktion genauso.
Anders Pro Kaki und die CDU-Fraktionen, die für den Abriss des Büchereigebäudes sowie den Grundstücksverkauf und die Vermietung des alten Penny-Gebäudes am Grünen Markt sind.
Für diese zukunftsweisende Entscheidung für die Stadt ist ein extrem hoher Zeitdruck aufgebaut worden. Es wurden drei Ausschuss-Sitzungen mit der anschließenden Stadtvertretung (am 28. Februar) anberaumt, wo dann final entschieden wird.
Ein Dialog mit den Bürgern darüber kann in dieser Zeit gar nicht stattfinden. „Was steckt hinter dieser ungewöhnlichen Eile?“, fragt Katharina Loedige.
Für die FDP gibt es zudem noch eine Reihe offener Fragen wie zum Beispiel:

  • Reichen überhaupt die Parkplätze am alten Penny-Gebäude aus? Schon jetzt sind sie täglich voll besetzt.


  • Braucht eine Bücherei in Zukunft überhaupt noch mehr Platz in Anbetracht neuer medialer Technik wie E-Books?


  • Handelt es sich bei der Bedingung „Nur Grundstücksverkauf gegen Mietangebot“ um ein „Kopplungsgeschäft“? Wenn ja, ist das rechtlich zulässig? An dem Kauf des Grundstücks auf dem jetzt die Stadtbücherei steht, hätten auch andere ein Kaufinteresse.

Fraktionsvorsitzender Eberhard Bohn abschließend: „Als Stadtvertreter sind wir Sachverwalter öffentlicher Gelder und müssen immer wieder sorgfältig prüfen, ob Ausgaben gerechtfertigt sind. Außerdem müssen wir bei Entscheidungen auch immer über den Tag hinaus sehen für eine gute Zukunft von Kaltenkirchen und seinen Bürgern. Deshalb halten wir den Verkauf und Abriss für falsch.“

Kaltenkirchen, den 21.02.2017

FDP zur Diskussion über die Zukunft der Stadtbücherei

„Das ist schon merkwürdig. Da wird in der Öffentlichkeit darüber diskutiert, ob die Stadtbücherei vom Standort Hamburger Straße an den Grünen Markt in das ehemalige Penny-Gebäude umziehen soll. Diejenigen, die darüber entscheiden sollen, die Stadtvertreter, haben bisher in keinem Ausschuss dazu beraten.“ So der Fraktionsvorsitzende Eberhard Bohn.
Darüber hinaus weist FDP-Ortsvorsitzende Katharina Loedige darauf hin, dass es ein 32.000 Euro teures Gutachten gibt, das untersucht, welche Gründe für oder gegen den Standort Hamburger Straße sprechen. Dieses Gutachten ist bisher in keinem städtischen Gremium bewertet worden.Warum wird vorher schon öffentlich vom Bürgermeister klar Stellung bezogen, den Penny-Markt als Büchereistandort vorzusehen? Geht man so mit Steuergeld für ein Gutachten um, das von den Stadtvertretern erst jetzt am 13.02.2017 im Hauptausschuss beraten wird?
Fakt ist, dass das bestehende Gebäude an der Hamburger Straße saniert werden muss. Hierfür gibt es bereits eine detaillierte Kostenaufstellung von einer Million Euro. Loedige weiter: „Seriös wäre es, wenn wir als Stadtvertreter die Vor- und Nachteile abwägen und uns nicht von den Interessen eines Bauunternehmers drängen lassen.“
Bekanntlich gehört das Penny-Gebäude der Firma Böttcher, die das Gelände der Stadtbücherei kaufen will und als Gegenleistung neben dem Verkaufspreis für das Grundstück einen Mietvertrag über 20 Jahre im Penny-Gebäude am Grünen Markt anbietet.

Die Stadtbücherei in Kaltenkirchen
Die Stadtbücherei in Kaltenkirchen

Wir haben viele Fragen, wie zum Beispiel:

  • Wie sieht die Zukunft von Büchereien aus im Zuge von digitalen Medien wie E-Books?

  • Was wird aus dem Baumbestand am jetzigen Standort?

  • Wie viele Parkplätze – NUR FÜR DIE BÜCHEREI! – gäbe es zusätzlich in der Innenstadt?

  • Welchen Betrag investiert die Firma Böttcher in das Mietobjekt bzw. wie sieht das Mietobjekt nach Übergabe des Vermieters an die Mieterin Stadt Kaltenkirchen aus?

  • Was muss die Stadt als Mieterin noch investieren, um das Mietobjekt optimal für eine Bücherei nutzen zu können?

  • Die Kosten und der Aufwand für die Verlegung der technischen Infrastruktur?

Es sei auch die folgende Frage erlaubt, wie viele Wohneinheiten noch in Kaltenkirchen errichtet werden sollen? Zurzeit sind über 2000 im Bau und in der Planung.
Loedige abschließend: „Wir sind verpflichtet, verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen und dafür zu sorgen, dass Entscheidungen mit Verstand getroffen werden.“

Kaltenkirchen, den 06.02.2017

Pressemitteilung: FDP-Stammtisch diskutiert über die Bücherei

Die alte Tradition des FDP-Stammtischs wollen die Kaltenkirchener Liberalen wiederaufleben lassen.

„Wir wollen künftig am ersten Donnerstag im Monat über aktuelle Themen diskutieren, die die Bürgerinnen und Bürger Kaltenkirchens interessieren. Dazu werden wir uns im Restaurant 'Zeus' in der Holstenstraße (neben der Deutschen Bank) zu einem Stammtisch treffen und laden alle interessierten Kaltenkirchener herzlich ein, sich zu uns zu gesellen. Das erste Stammtischthema wird der Vorschlag unseres Bürgermeisters sein, die Bücherei in die Innen-stadt zu verlagern und das bisherige Büchereigebäude zu verkaufen, damit dort ein weiterer Wohnblock gebaut werden kann. Die damit einhergehenden Konsequenzen, z. B. Parkplatzprobleme und Abholzung vieler Bäume, wollen wir am 2. Februar ab 20 Uhr im Restaurant Zeus diskutieren"

Wir freuen uns über rege Teilnahme!

Mit freundlichem Gruß
K. Loedige

Kaltenkirchen, den 01.02.2017

Pressemitteilung: FDP-Kaltenkirchen freut sich auf das Wahljahr 2017!

Die bevorstehende Landtags- und die Bundestagswahl in diesem Jahr waren die wichtigsten Themen der Mitgliederversammlung der Kaltenkirchener Liberalen. Als Impulsgeber hatte die Ortsvorsitzende Katharina Loedige den stellvertretenden FDP-Landesvorsitzenden und Bun-destagskandidaten Dr. Bernd Buchholz aus dem Kreis Stormarn eingeladen.

Reinhard Esche und Dr. Bernd Buchholz
Reinhard Esche und Dr. Bernd Buchholz

„Die Interessen Schleswig-Holsteins müssen in Berlin künftig besser vertreten werden“, betonte Buchholz. Insbesondere bei der Verteilung der Gelder für den Ausbau unserer Verkehrswege und auch der Datennet-ze will Buchholz nach der Bundestagswahl ein Wort mitreden. Buchholz ging auch auf Aspekte der Inneren Sicherheit und der Flüchtlingspolitik ein. „Für uns Liberale ist eine vernünftige personelle und technische Ausstattung der Sicherheitsbehörden außerordentlich wichtig. Wir müssen alles dafür tun, die mit großem Aufwand verbundene Überwachung von allen potentiellen Gefährdern sicherzustellen, dann brauchen wir weder die Datensammlung von Millionen Bürgern, die dafür keinen Anlass gegeben haben noch neue Ge-setze“, so Dr. Buchholz. Um die Durchsetzung des Rechtsstaates gehe es auch in der Flüchtlingspolitik. Die Freien Demokraten stünden zur humanitären Pflicht, den Menschen in Not zu helfen. „Wir wollen eine weltoffene und tolerante Gesellschaft“, betonte Buchholz. Dies beinhalte allerdings auch, dass sich diejeni-gen die zu uns kommen, an unser Recht und unsere Verfassungswerte zu halten haben. Wer dies nicht wolle, könne nicht erwarten, bei uns geduldet zu werden“, stellte der Jurist und Strafverteidiger Buchholz fest.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Buchholz sowie der ebenfalls anwesende Kreisvorsit-zende Stephan Holowaty und die Ortsvorsitzende konnten sodann eine Ehrung vornehmen, die in keiner Partei häufig vorkommt: Herr Reinhard Esche wurde für seine fünfzigjährige Mitgliedschaft in der FDP mit der goldenen Theodor-Heuss-Medaille und einer Urkunde ge-ehrt. Herr Esche ist der FDP im Dezember 1966 beigetreten und ist auch auf Kreis- und Landesebene als liberaler „Querdenker“ bekannt.

Auch Frau Barbara Büttner-Bohn wurde für ihre 30jährige Mitgliedschaft in der FDP mit ei-nem großen Blumenstrauß geehrt.

Barbara Büttner-Bohn, Katharina Loedige, Reinhard Esche und Stephan Holowaty (FDP-Kreisvorsitzender)
Barbara Büttner-Bohn, Katharina Loedige, Reinhard Esche und Stephan Holowaty (FDP-Kreisvorsitzender)

Turnusmäßig fanden die Wahlen zum Ortsvorstand statt: Frau Loedige wurde zur Ortsvorsit-zenden gewählt, ihre Stellvertretung übernimmt künftig Frau Nadine Sievert; Frau Barbara Büttner-Bohn wird auch künftig als Schriftführerin fungieren und Frau Pamela Lohse wird weiterhin die Kasse der Liberalen verwalten. Als Beisitzer wurden Eberhard Bohn, Marion Schildt, Torge Pfennigschmidt und Martina Mrowka gewählt. „Über mangelnde weibliche Mitarbeit muss sich dieser Ortsverband keine Gedanken machen“, stellte die Ortsvorsitzende fest.

Kaltenkirchen, den 18.01.2017

Der Ortsverband lädt zum Polit-Grünkohlessen 2017 ein

Unsere Traditionsveranstaltung am Beginn eines Jahres verbindet geselliges Zusammensein mit einem kommunalen Thema. Diesmal geht es um die Sicherheit in Kaltenkirchen, also um sichere Wohnungen, Sicherheit im Straßen- und Fahrradverkehr u.v.m..

Unser Thema lautet deshalb:
Wie sicher leben wir in Kaltenkirchen?
Die Antwort wird uns der erste Polizeihauptkommissar Birger Gossen, Leiter der Polizeistation Kaltenkirchen, geben können.

Das Polit-Grünkohlessen gibt Gelegenheit, mit den Stadtvertretern sowie unseren Mitglie-dern und Gästen interessante Gespräche zu führen. Wir freuen uns auf den Abend mit Ihnen.

Um die Einladung zum Polit-Grünkohlessen aufzurufen, klicken Sie hier.

Kaltenkirchen, den 06.01.2017

Wollen wir die Innenstadt noch unattraktiver machen?

Bekanntlich wird in der Innenstadt die Überwachung des ruhenden Verkehrs durch unsere Politessen wahrgenommen, die natürlich auch hier und da sog. „Knöllchen“ verteilen. Etliche Mitbürger sind davon betroffen, oft ohne böse Absicht. Die Folge vieler Mitbürger ist, dass sie die kostenlosen und damit stressfreieren Parkplätze z.B. im Ohlandpark ansteuern oder gleich nach Henstedt-Ulzburg in den Gewerbepark fahren. Das geht zu Lasten unserer Innenstadt. Dazu Fraktionsvorsitzender Eberhard Bohn:
„Im Entwurf des Haushaltsplans 2017 sollen im Stellenplan die Teilzeitstellen der „Überwachungskräfte“ zu Vollzeitstellen angehoben werden, um die „Überwachung des ruhenden Verkehrs zu intensivieren“, so die Begründung im Haushaltsentwurf. Das machen wir nicht mit.

Hohe, scharfe Bürgersteigkanten absenken zum besseren Einparken wie vor Optik Gelbke.
Hohe, scharfe Bürgersteigkanten absenken zum besseren Einparken wie vor Optik Gelbke.
Die zusätzlichen Kosten wären besser angelegt zur Optimierung der Parkplätze in der Innenstadt. So sollten z.B. die Parkplätze an der Sparkasse verbreitert werden, damit das „Gewürge“ bei dem Einparken aufhört. Oder die Absenkung der Bordsteine z.B. in der Brauerstraße am Medio-Haus oder Optik Gelbke, damit man reifenschonend einparken kann.

Bohn abschließend: “ Die FDP wird die Erhöhung der Personalkosten für die Verkehrsüberwachung nicht mitmachen.„



Kaltenkirchen, den 04.12.2016

Kaltenkirchen ist Fairtrade Stadt

Den wenigsten Mitbürgern ist bekannt, dass Kaltenkirchen seit 2014 zu den Städten gehört, die sich „Fair-Trade-Stadt“ nennen dürfen.
Damit dies stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung verankert wird, sollte die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen.
So sollte der Zusatz „Fair-Trade-Stadt“ öffentlichkeitswirksam auf allen Flyern, Briefumschlägen und auf der Homepage der Stadt Kaltenkirchen erscheinen.
Bohn:“ In der Stadtvertretersitzung am 22.11.2016 legen wir einen entsprechenden Antrag vor als eine Möglichkeit neben anderen. Schön wäre es, wenn z.B. Geschäfte, die Fair-Trade-Artikel anbieten, auch stärker auf „Kaltenkirchen-Fair-Trade-Stadt“ hinweisen würden.

Kaltenkirchen, den 11.11.2016


Nachtrag vom 05.12.2016

Die Stadtvertretung hat beschlossen: "Der Zusatz 'Fair-Trade-Stadt' erscheint öffentlich wirksam auf allen Flyern, Briefbögen und auf der Homepage der Stadt Kaltenkirchen. Weiterhin soll der Zusatz mit dem Logo in die Signatur der E-Mails aufgenommen werden."
Abstimmungsergebnis: 18 Ja-Stimmen (FDP, SPD, 6 CDU-Stimmen, 3 ProKaki), 4 Gegenstimmen: 3 Pro Kaki, 1 CDU,
Enthaltungen: Die Linke, 2 CDU, 1 Pro Kaki.

Mehr Artikel finden Sie unter "Rückblicke"



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28.03.2017Statdvertretung» Übersicht

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