Ortsverband Kaltenkirchen

Pressemitteilung: Stadtvertreter dürfen nicht ausgegrenzt werden!

„Bei allem Verständnis für besondere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fühlen wir uns als Stadtvertreter von dem Bürgermeister nur unzureichend einbezogen“, stellt die FDP-Fraktionsvorsitzende Katharina Loedige fest.

In einem Brief an den Bürgermeister, den Bürgervorsteher und die Fraktionen weist die FDP-Fraktionsvorsitzende darauf hin, dass die Stadtvertreter schon die Absage des diesjährigen Stadtfestes aus der Zeitung erfahren haben. Loedige: „Jetzt erfahre ich heute erneut aus der Zeitung, dass Herr Bürgermeister Krause gemeinsam mit seinem Team in den nächsten Tagen entscheidet, ob der Kaltenkirchener Jahrmarkt im September 2020 stattfindet oder abgesagt wird. Solange solche Veranstaltungen nicht von höherer Ebene – also Land oder Bund – verboten werden, verwundert es mich, dass die demokratisch gewählten Stadtvertreter nicht in diesen städtischen Entscheidungsprozess eingebunden werden.“

Loedige weist darauf hin, dass öffentliche Veranstaltungen alle Stadtvertreter angingen und eine Einbindung in die städtische Entscheidungsfindung nicht nur wünschenswert sei, sondern für die Stimmung in der Stadt und in den Fraktionen auch hilfreich sind.

Loedige abschließend: „Ob der Jahrmarkt im September abgesagt oder unter bestimmten Vorgaben stattfinden kann, sollte – solange Bund oder Land kein Verbot aussprechen - nicht allein das Verwaltungsteam entscheiden. Denn bei gemeinsam gefundenen Kompromissen und Entscheidungen können die Fraktionen den Kaltenkirchener Bürgerinnen und Bürgern Eingriffe in ihre freiheitlichen Rechte nachvollziehbar erklären“.

Kaltenkirchen, den 22.04.2020

FDP-Politgrünkohl 2020: Lebendige Innenstadt – Utopie oder Vision?

Unser Gast und Referent Dipl.-Ing. Jens Rümenapp verstand es, zum Thema „Lebendige Innenstadt – Utopie oder Vision“ die Möglichkeiten zur Gestaltung einer lebenswerten Innenstadt kenntnisreich darzustellen. Dazu verwendete er verschiedene Beispiele aus einer Reihe von Innenstädten, die er in Bild und Wort vorstellte.

So war einer seiner Kernaussagen, dass der Handel in Innenstädten wie Kaltenkirchen nur eine untergeordnete Rolle spielt, weil sich eine andere Kultur des Warenaustausches entwickelt hat. Die Märkte auf dem „Grünen Rasen“ außerhalb der Zentren sowie der der Online-Handel haben hier die Oberhand gewonnen.
Deshalb gelte es, die Innenstadt durch kulturelle Angebote wie die Bücherei, aber auch das Rathaus und vor allem Gastronomie mit Außenanlagen sowie spezielle kleinere „Nischenangebote“ attraktiv zu platzieren. Auch der Wochenmarkt sowie Stadtfeste und andere Open-Air-Veranstaltungen beleben die Innenstadt.

v. l. n. r. Marion Schildt, Jens Rümenapp, Katharina Loedige und Eberhard Bohn
v. l. n. r. Marion Schildt, Jens Rümenapp, Katharina Loedige und Eberhard Bohn

In der anschließenden Diskussion wurde unser Vorschlag, die Holstenstraße zu einer attraktiven „Straße für alle“ zu entwickeln, nachhaltig unterstützt. Alle Verkehrsteilnehmer wie Fahrräder, Fußgänger, Autos, Rollstuhlfahrer sind gleichberechtigt auf einer durchgehend ebenen Straßenfläche miteinander unterwegs. Damit ist keine reine Fußgängerzone gemeint. Dazu sind die „Angebote“ in der Holstenstraße nicht geeignet.
Anschließend berichtete unsere Fraktionsvorsitzende Katharina Loedige aus der Arbeit der liberalen Kommunalpolitik und hob hervor, dass das Vorhaben, für den MSC eine Trainingsstrecke jenseits der Autobahn zu errichten, zu kontroversen Diskussionen innerhalb der Politik und betroffener Anwohner geführt hat. Um eine Entscheidungshilfe für die Stadtvertretung zu bekommen, hat die FDP eine konkrete Hörprobe beantragt, die von allen Parteien unterstützt wurde.
Die Querelen bei Pro Kaki führten zu einem Wechsel des Ehepaars Volkland zur CDU und damit verbunden zu einer Neuwahl der 2. Stellvertretenden Bürgervorsteherin. Unsere Stadtvertreterin Barbara Büttner-Bohn wurde für diesen Posten gewählt.
Ein weiterer Aktivposten in der Kommunalpolitik war unser Antrag auf Erweiterung der Fahrradboxen in der Parkpalette. Ziel ist jedoch die Schaffung derartiger Boxen vor der Palette in der Hamburger Straße.
Das Verfahren zur Einstellung einer Gleichstellungsbeauftragten war ein weiteres Thema. Hier hat sich die FDP für eine erneute Ausschreibung eingesetzt.
Im Anschluss an die Ausführungen der Fraktionsvorsitzenden Katharina Loedige hat Eberhard Bohn in gereimter Versform einen Beitrag in gewohnt launiger Weise vorgetragen und ist dabei auch auf die Ereignisse in Thüringen eingegangen.

(Wer Lust hat, kann das gesamte Gedicht unter 'mehr' nachlesen).

Kaltenkirchen, den 26.02.2020

Der Ortsverband lädt zum Polit-Grünkohlessen 2020 ein

Unsere Traditionsveranstaltung am Beginn eines Jahres verbindet geselliges Zusammensein mit einem kommunalen Thema. Diesmal geht es um das Thema: „Lebendige Innenstadt – Utopie oder Vision?"

Verkehrsplaner Dipl.-Ing. Jens Rümenapp wird uns dazu einen Überblick und Denkanstöße für die Innenstadtgestaltung und Verkehrsplanung in Kaltenkirchen geben.

Das Polit-Grünkohlessen gibt Gelegenheit, mit den Stadtvertretern sowie unseren Mitgliedern und Gästen interessante Gespräche zu führen.

Wir freuen uns auf den Abend mit Ihnen!

Um die Einladung zum Polit-Grünkohlessen aufzurufen, klicken Sie hier

Kaltenkirchen, den 28.01.2020

Mit uns gibt es keine Steuergeldverschwendung

Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 enthält gute Projekte und Vorhaben, hinter denen die FDP stehen kann.
Dazu gehört:
Investitionen von über 10 Millionen Euro in unsere Stadt und Feuerwehr. Ebenso die Umgemeindung einer größeren Fläche von der Gemeinde Kisdorf und damit Schaffung von zusätzlichen Gewerbeflächen.
Dieses Vorhaben unterstützt den Mittelstand und schafft und erhält Arbeitsplätze. Arbeit vor Ort heißt: niedrigere Arbeitslosenquote und weniger Pendler.
Trotz dieser positiven Investitionen können wir dem Haushalt nicht zustimmen.
Das ist kein Widerspruch.
Denn: Im Bereich Sportstättenplan ist zum Beispiel intensiv monatelang mit allen Fraktionen und Sportvereinen über Zukunftsmaßnahmen beraten worden.
So war vorgesehen, den Rasensportplatz an der Barmstedter Straße nicht zu sanieren, sondern ihn an das Vereinsheim Fetispohr (ehemaliges KT-Vereinsheim) zu verlegen. Zu dieser Maßnahme gehörten auch ein Fahrradstellplatz und ein Parkplatz.
Die CDU hält sich plötzlich nicht mehr an die vorgesehenen Pläne, sondern will stattdessen einen zusätzlichen Kunstrasenplatz in der gegenüberliegenden Senke neben die schon vorhandenen Sportplätze bauen lassen.
Katharina Loedige: „So geht man nicht mit gemeinsam erarbeiteten Vorhaben um. Im übrigen ist der ursprünglich vorgesehene Rasenplatz nachhaltiger und klimafreundlicher, nämlich als Sauerstoffproduzent. Außerdem ist er 500.000 Euro billiger. Hier werden Steuergelder verschwendet.
Eine weitere überflüssige Steuergeldausgabe ist der Kauf des Grundstückes der Rettungswache an der Alvesloher Straße für über eine Million.
Auch hier hat die Mehrheit anders entschieden.
Loedige abschließend:
„Wir bleiben bei unserer Linie: Keine Steuergeldverschwendung für nicht notwendige Vorhaben. Wir bleiben die zuverlässigen Anwälte unserer Bürgergelder. Deshalb lehnen wir den Haushalt 2020 ab.“

Katharina Loedige,
FDP-Fraktionsvorsitzende

Kaltenkirchen, den 10.12.2019

(Für die vollständige Haushaltsrede klicken Sie bitte auf "mehr".)

Gratulation: Barbara Büttner-Bohn wird zweite stellvertretende Bürgervorsteherin

Wir gratulieren unserer Kollegin, Barbara Büttner-Bohn, zur gestrigen Wahl zur zweiten stellvertretenden Bürgervorsteherin der Stadt Kaltenkirchen!








Kaltenkirchen, den 23.10.2019

Jugend und Jugendarbeit in Kaltenkirchen

Das war das Motto der diesjährigen Fahrradtour der hiesigen FDP.
Dass ausgerechnet an diesem 28. September der Nachmittag bei schönstem Herbstwetter und Sonnenschein stattfinden konnte, war für alle Teilnehmer ein zusätzlicher Impuls, kräftig in die Pedale zu treten und das erste Ziel, den Verein „Regenbogen“ anzusteuern. Hier wurden wir von Markus Klein freundlich empfangen, der uns engagiert über die Arbeit des Vereins berichtete. In der anschließenden Diskussion wurden Fragen nach Ursachen und deren Behebung für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen gestellt. Der Wert dieser Arbeit des Regenbogens wurde von allen nachdrücklich gewürdigt.
Die zweite Station der Fahrradtour war unser Jugendhaus am Marschweg. Frau Kehrmann-Panten und Jugendhausleiter Stefan Hüttmann führten uns durch die verschiedenen Räume und deren Angebote durch das Haus und konnten mit einigem Stolz berichten, dass die Angebote an die Jugendlichen gern angenommen werden. Dabei handelt es sich um Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis hinauf auf über 25 Jahre.
Vorsitzender Torben Kewitz:“ Ich bin beeindruckt, welch reichhaltige Jugendarbeit hier geleistet wird und wir werden uns als FDP weiterhin nachdrücklich für diese Arbeit einsetzen. Es geht um die Schaffung einer Stelle für aufsuchende Jugendarbeit in Kaltenkirchen und eines Stadtjugendpflegers.
Unsere Forderung ist konkret die Schaffung einer halben Stelle für einen Stadtjugendpfleger sowie eine Stelle als Sozialarbeiter für die Tätigkeit eines Streetworkers.“

Gruppenfotos mit allen Beteiligten finden Sie auf der nächsten Seite.

FDP-Ortsverband Kaltenkirchen lädt zur Fahrradtour ein

Der Ortsverband der FDP-Kaltenkirchen hat seine diesjährige Fahrradtour unter das Motto „Jugend und Jugendarbeit in Kaltenkirchen“ gestellt und möchte mit seinen Mitgliedern und allen Interessierten den Regenbogen e.V. und das Jugendzentrum besuchen und uns vor Ort einen Eindruck über deren Angebote und Arbeit machen.

Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Kaltenkirchen, den 09.09.2019

FDP begrüßt die Teilnahme der Stadt am “Einheitsbuddeln”

Aufgrund einer Anregung der FDP-Fraktion hat die Stadtvertretung beschlossen, dass sich die Stadt Kaltenkirchen und ihre Bürgerinnen und Bürger am sog. „Einheitsbuddeln“ beteiligen wird. „Das Land Schleswig-Holstein will eine neue Tradition zum Tag der Deutschen Einheit begründen: das Einheitsbuddeln. Am 3. Oktober werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, einen Baum zu pflanzen. Das wollen wir in Kaltenkirchen tatkräftig unterstützen“, freut sich die FDP-Fraktionsvorsitzende Katharina Loedige.

„Damit tragen auch wir in Kaltenkirchen zum Klimaschutz bei, denn jeder lebende Baum ist ein aktiver CO-2-Killer. Die Bürgerinnen und Bürger Kaltenkirchens können sich also aktiv am Klimaschutz beteiligen. Die Bäume werden kostenfrei abgegeben. Gegen eine Spende wird der Bauhof aber sicherlich keine Einwände haben“, erklärt Frau Loedige.

Die Verwaltung hat den Stadtvertretern bereits erste organisatorische Vorstellungen unterbreitet, die in den nächsten Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Kaltenkirchen, den 02.09.2019

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