Ortsverband Kaltenkirchen

Wollen wir die Innenstadt noch unattraktiver machen?

Bekanntlich wird in der Innenstadt die Überwachung des ruhenden Verkehrs durch unsere Politessen wahrgenommen, die natürlich auch hier und da sog. „Knöllchen“ verteilen. Etliche Mitbürger sind davon betroffen, oft ohne böse Absicht. Die Folge vieler Mitbürger ist, dass sie die kostenlosen und damit stressfreieren Parkplätze z.B. im Ohlandpark ansteuern oder gleich nach Henstedt-Ulzburg in den Gewerbepark fahren. Das geht zu Lasten unserer Innenstadt. Dazu Fraktionsvorsitzender Eberhard Bohn:
„Im Entwurf des Haushaltsplans 2017 sollen im Stellenplan die Teilzeitstellen der „Überwachungskräfte“ zu Vollzeitstellen angehoben werden, um die „Überwachung des ruhenden Verkehrs zu intensivieren“, so die Begründung im Haushaltsentwurf. Das machen wir nicht mit.

Hohe, scharfe Bürgersteigkanten absenken zum besseren Einparken wie vor Optik Gelbke.
Hohe, scharfe Bürgersteigkanten absenken zum besseren Einparken wie vor Optik Gelbke.
Die zusätzlichen Kosten wären besser angelegt zur Optimierung der Parkplätze in der Innenstadt. So sollten z.B. die Parkplätze an der Sparkasse verbreitert werden, damit das „Gewürge“ bei dem Einparken aufhört. Oder die Absenkung der Bordsteine z.B. in der Brauerstraße am Medio-Haus oder Optik Gelbke, damit man reifenschonend einparken kann.

Bohn abschließend: “ Die FDP wird die Erhöhung der Personalkosten für die Verkehrsüberwachung nicht mitmachen.„



Kaltenkirchen, den 04.12.2016

Kaltenkirchen ist Fairtrade Stadt

Den wenigsten Mitbürgern ist bekannt, dass Kaltenkirchen seit 2014 zu den Städten gehört, die sich „Fair-Trade-Stadt“ nennen dürfen.
Damit dies stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung verankert wird, sollte die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen.
So sollte der Zusatz „Fair-Trade-Stadt“ öffentlichkeitswirksam auf allen Flyern, Briefumschlägen und auf der Homepage der Stadt Kaltenkirchen erscheinen.
Bohn:“ In der Stadtvertretersitzung am 22.11.2016 legen wir einen entsprechenden Antrag vor als eine Möglichkeit neben anderen. Schön wäre es, wenn z.B. Geschäfte, die Fair-Trade-Artikel anbieten, auch stärker auf „Kaltenkirchen-Fair-Trade-Stadt“ hinweisen würden.

Kaltenkirchen, den 11.11.2016


Nachtrag vom 05.12.2016

Die Stadtvertretung hat beschlossen: "Der Zusatz 'Fair-Trade-Stadt' erscheint öffentlich wirksam auf allen Flyern, Briefbögen und auf der Homepage der Stadt Kaltenkirchen. Weiterhin soll der Zusatz mit dem Logo in die Signatur der E-Mails aufgenommen werden."
Abstimmungsergebnis: 18 Ja-Stimmen (FDP, SPD, 6 CDU-Stimmen, 3 ProKaki), 4 Gegenstimmen: 3 Pro Kaki, 1 CDU,
Enthaltungen: Die Linke, 2 CDU, 1 Pro Kaki.

FDP-Radtour: Retten in Kaltenkirchen!

„Das diesjährige Thema unserer Polit-Radtour stand unter dem Motto ‚Retten in Kaltenkirchen‘“, berichtet die Ortsvorsitzende der Kaltenkirchener FDP, Katharina Loedige. Fast 20 Teilnehmer machten sich mit dem Fahrrad auf den Weg durch Kaltenkirchen. „Erster Anlaufpunkt bei schönstem Sonnenwetter im September war die DRK-Rettungswache in der Alvesloher Strasse. Der Leiter, Herr Funke, berichtete uns, dass von dort aus ca. 8.000 Einsätze jährlich starten, dazu gehören sowohl Rettungseinsätze wie auch Krankentransportfahrten“, so Loedige. Da das über vierzig Jahre alte Gebäude für die Größe heutiger Rettungswagen nicht ausgestattet ist, wird derzeit über eine Sanierung bzw. einen Neubau in Kaltenkirchen diskutiert.


„Der eng getaktete Zeitplan führte uns dann zum THW in den Porschering“, führt die Ortsvorsitzende aus. Der Ortsbeauftragte Mirco Grönwoldt berichtete über die vielseitige Arbeit des THW und zeigte den Radlern ein Einsatzfahrzeug samt dem komplexen Zubehör. Der THW lebt von seinen ehrenamtlichen Helfern. Herr Grönwohld muss deshalb häufig bei den Arbeitgebern seiner Einsatzkräfte um Verständnis für die zeitweise Abwesenheit des Ehrenamtlers werben.

Dieses Problem hat auch die Kaltenkirchener Feuerwehr, die als dritter Anlaufpunkt der liberalen Radler angesteuert wurde. „Wehrführer Thomas Schwedas führte uns durch das neue Feuerwehrgebäude an der Süderstrasse, welches am 17. Oktober bezogen werden soll. Das Gebäude bietet nun genügend Platz für die über 130 ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und –frauen, die von hier aus ihre Einsätze starten und auch die Fortbildung durchführen können. Für unsere Stadt mit ihren z.Z. knapp 22.000 Einwohnern und einem ständig wachsenden Gewerbegebiet ist unsere Feuerwehr nun gut gerüstet“, stellten die Tour-Teilnehmer beeindruckend fest.

Kaltenkirchen, den 17.10.2016

Wem gehört die Stadt?

Unsere Auffassung ist ganz simpel: Sie gehört allen Bewohnern, den Jungen, den Alten, den Berufstätigen, den Rentnern, den Geschäftsleuten, den Kunden.
Deshalb sind alle Einwohner auch daran interessiert, dass ihre Stadt „lebt“.
Sie lebt davon, dass man flanieren kann, einkaufen, klönen, sich treffen, gemeinsam feiern, ein Käffchen trinken, kurz: Gemeinschaft pflegen.
Dazu braucht eine Stadt einen öffentlichen Raum, in dem Begegnungen möglich sind. Eine dieser Möglichkeiten ist für Kaltenkirchen die Belebung der Innenstadt.
Dazu gibt es den Beschluss des Bauausschusses, die Holstenstraße im Bereich des Rathauses an den Sonnabenden im Sommer für einige Stunden für die Erweiterung des Wochenmarktes und anderer Aktivitäten freizuhalten.
Der Kaltenkirchener Wochenmarkt
Der Kaltenkirchener Wochenmarkt
Erfreulicherweise haben drei Parteien aus der Stadtvertretung einer Probezeit bis Ende 2016 zugestimmt.
Diese drei Parteien, SPD, Pro Kaki, FDP sind von exakt 3224 Bürgern gewählt worden.
Deshalb sprechen sie für eine große Mehrheit. Die CDU, die eine Belebung der Innenstadt durch die Vergrößerung der öffentlichen Fläche vor dem Rathaus ablehnt, ist von 1743 Bürgern gewählt worden.
Deshalb bleibt unverständlich, warum sich die CDU auf „Bürgernähe“ beruft und sich gegen eine Probezeit für die Vergrößerung des Wochenmarktes im Bereich des Rathauses sperrt.
„Wir erwarten eine deutliche Bereicherung für unsere Innenstadt und setzen darauf, dass der Bürgermeister diese eindeutige Mehrheit der Stadtvertretung mit Augenmaß und dem ihm eigenen Durchsetzungswillen umsetzt.“

Kaltenkirchen, den 25.08.2016

Grünes Licht für eine Belebung der Innenstadt durch eine Erweiterungsfläche im Bereich des Rathauses

Es gibt eine satte Mehrheit für einen Probelauf, die Holstenstraße an den Samstagen im Bereich des Rathausvorplatzes zu sperren.
Damit wird die Fläche für den Wochenmarkt erheblich erweitert. Neben dieser Erweiterung könnten Events wie Musikveranstaltungen, Themenmärkte, ein Straßencafe, kulturelle Darbietungen, Aktionsveranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen durchgeführt werden.
Auch ein Bürgerflohmarkt ist denkbar.

Das Kaltenkirchener Rathaus
Das Kaltenkirchener Rathaus
Grundlage für die Entscheidung im Bauausschuss war ein Antrag der FDP, der von Pro Kaki und SPD erweitert worden ist und damit zu einem gemeinsamen Antrag wurde.
Die drei Sprecher der genannten Fraktionen machten deutlich, dass ihr Ziel, die Innenstadt zu beleben, durch die Erweiterung der Wochenmarktfläche deutlich näher gekommen ist.
„Jetzt ist der Bürgermeister gefordert, diesen Beschluss einer breiten politischen Mehrheit, der in der nächsten Stadtvertretersitzung bestätigt wird, freudig umzusetzen. Seine Abteilung für Marketing sollte umgehend eine Werbeoffensive bei Marktbeschickern und Vereinen und anderen Interessenten starten. Uns ist bekannt, dass sich auch der Bürgermeister seit langem für die Belebung der Innenstadt einsetzt.“

Kaltenkirchen, den 01.08.2016

Eine FDP-Uralt-Forderung wird Wirklichkeit: Kaltenkirchen bekommt eine zusätzliche Privatschule

Wir freuen uns, dass in Kaltenkirchen das Schulangebot durch eine zusätzliche Privatschule erweitert wird. Je breiter ein Schulangebot ist, umso stärker profitieren alle: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, aber auch Unternehmen. Eine Privatschule ist ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil für die Ansiedlung von Betrieben. Eine Privatschule fordert auch die vorhandenen staatlichen Schulen zu einem gesunden Wettbewerb heraus. Unterschiedliche Schulprofile erweitern das Angebot.

Das Hauptgebäude der Leibnizschule wird als L-Form direkt am AKN-Bahnhof Kaltenkirchen Süd errichtet, vormals das Gelände der Diskothek Palace. Die Drei-Feld-Sporthalle darüber wird später errichtet.
Das Hauptgebäude der Leibnizschule wird als L-Form direkt am AKN-Bahnhof Kaltenkirchen Süd errichtet, vormals das Gelände der Diskothek Palace. Die Drei-Feld-Sporthalle darüber wird später errichtet.

In unserem Wahlprogramm 2008 fordern wir die Einrichtung einer zusätzlichen Privatschule in Kaltenkirchen. Seitdem setzen wir uns dafür ein und haben intensive Kontakte mit der Leibniz-Schule gepflegt. Dass nun mit dem Vertragsabschluss die Leibniz-Schule Wirklichkeit wird, freut uns besonders. Gerade die FDP tritt für vielfältige Entwicklungsangebote für den Einzelnen ein. Das Grundgesetz lässt ausdrücklich Privatschulen zu.
Wir freuen uns, dass sowohl die CDU als auch Pro Kaki die Ansiedlung der Leibniz-Schule mit beschlossen haben.

Kaltenkirchen, den 17.07.2016

Grundschule am Marschweg will sich LEBE-Schule nennen

In der Sitzung des Jugend-, Sport- und Bildungsausschusses vom 18.04.2016 lag der Antrag der Grundschule am Marschweg vor, die Schule in Zukunft LEBE-Schule zu nennen. Sie wird ab dem neuen Schuljahr im August in das Gebäude der ehemaligen Erich-Kästner-Schule einziehen.
Der Name soll auf das Programm der Schule hinweisen:
LE sen und BE wegen.
Dazu hatte Katharina Loedige, unser Ausschussmitglied, erklärt: „Die sehr engagiert vorgetragene Begründung der Schulleiterin Frau Schröder für den Schulnamen LEBE haben wir mit Respekt vernommen.
Unserem Grundsatz, einer Schule den Vorrang bei einer Namensfindung zu geben, war in diesem Falle leider nicht möglich. Der Grund ist die Bezeichnung LEBE, die für Außenstehende ständig neu erklärt werden müsste.
Wir bitten um einen neuen Namensvorschlag.“
Der Beschluss des Ausschusses: Ablehnung des Namensvorschlages.
Trotz dieses Beschlusses hat die Schule den Vorschlag LEBE-Schule erneut vorgelegt.
In der Sitzung des Ausschusses v. 20.6.2016 wurde diesmal der Vorschlag der Schule angenommen, weil sich die CDU „anders“ entschieden hat.
Am 28. Juni wird in der Stadtvertretersitzung endgültig über den Namensvorschlag entschieden.
Katharina Loedige: „Wir bleiben bei unserer klaren Aussage und hoffen auf eine Mehrheit in der Stadtvertretung.“

Kaltenkirchen, den 12.07.2016

Die gelben Straßenlampen in der Innenstadt sollen verschwinden

So wollen es CDU und Pro Kaki. Dazu Eberhard Bohn, FDP-Fraktionsvorsitzender:“ Die gelben Lampen sind stadtprägend und damit typisch für Kaltenkirchen. Wir sind der Meinung, dass eine so weitreichende Veränderung unseres Stadtbildes nicht über die Köpfe der Bürger beschlossen werden sollte. Daher möchten wir das Stadtfest dafür nutzen, eine Umfrage durchzuführen, um ein Meinungsbild der Bürger zu erhalten. Wir werden mit einem Stand am Grünen Markt stehen und freuen uns, dort mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Es gibt offene Fragen zur Technik der Gelben Lampen, aber auch Lösungsvorschläge.“

Und so kam es dann auch:
Auf dem Stadtfest am 21. Mai 2016 haben wir die Aktion „JA zu den Gelben Lampen“ durchgeführt. Es wurden innerhalb kürzester Zeit über 200 Unterschriften und mündliche Zustimmungen für den Erhalt der Gelben Lampen gesammelt. Zur Begründung standen im Vordergrund die „gewachsene Prägung der Innenstadt durch die Gelben Lampen.“ Kritisch wurde vielfach angemerkt, dass die Lampen mangelhaft gepflegt worden seien.



Wir werden als FDP-Fraktion einen Vorschlag einbringen, der sowohl die technischen als auch die finanziellen Fragen berücksichtigt.
Bleibt anzumerken, dass auf dem Stadtfest auch die SPD eine ähnliche Umfrage durchgeführt hat, und auch hier gab es eine klare Mehrheit für den Erhalt der Gelben Lampen in Kaltenkirchen.

Impressionen der Aktion finden Sie auf der nächsten Seite unter "mehr".

Erklärung der FDP-Fraktion zu den bestehenden Städtepartnerschaften Aabenraa, Kalisz Pomorski und Putlitz

Bürgervorsteher Rüdiger Gohde hatte in der Presse vom 15.12.2015 erklärt, dass für ihn die Partnerschaften mit Städten überholt sei. „Die Zeit ist dafür einfach abgelaufen“.
Daraus hat er die Konsequenzen gezogen und den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Städtepartnerschaften niedergelegt.
Einen Antrag auf Auflösung der Städtepartnerschaften hat es von Bürgervorsteher Gohde jedoch nicht gegeben.
In den Fraktionen der Stadtvertretung ist über den Sinn der Städtepartnerschaften nachgedacht worden. Ebenso hat sich der Ausschuss für Jugend und Sport mit dem Thema beschäftigt.

v. l. n. r.: Wappen von Aabenraa, Kalisz Pomorski und Putlitz
v. l. n. r.: Wappen von Aabenraa, Kalisz Pomorski und Putlitz

Dazu Fraktionsvorsitzender Eberhard Bohn:
„Die Stadtvertretung hat unsere Stellungnahme zu den Städtepartnerschaften aufgegriffen und folgenden Beschluss gefasst: Die Stadtvertretung erklärt zu den bestehenden Städtepartnerschaften, dass es bei den beschlossenen Städtepartnerschaften bleibt, und spricht die Erwartung aus, dass die bestehenden Städtepartnerschaften weiter gepflegt und belebt werden.“
Der Vorstoß des Bürgervorstehers Rüdiger Gohde, die Partnerschaften abzuschaffen, wurde mit überwältigender Mehrheit zurückgewiesen.

Kaltenkirchen, den 13.06.2016


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