Ortsverband Kaltenkirchen

Unbefriedigende Regelung für Radfahrer und Fußgänger

Die jetzige Regelung für Radfahrer und Fußgänger in der Holstenstraße ist weder „Huhn noch Hahn".Wir favorisieren die Holstenstraße als eine „Straße für alle." Dieser Vorschlag ist eines von mehreren Ergebnissen des Rahmenplanes "Innenstadt und gesamtstädtisches Verkehrskonzept". Die FDP-Fraktion ist sich einig: Mit einer „Straße für alle" würde die Holstenstraße zu einer Verkehrsfläche werden, wie sie auch in einer Spielstraße gegeben ist. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es würde ein lebendiger Ortsmittelpunkt geschaffen zwischen Bahnhof und Friedenseiche mit dem Grünen Markt und seinen Randgebieten.


Die Holstenstraße in Kaltenkirchen
Die Holstenstraße in Kaltenkirchen


Bauliche Voraussetzung wäre, anstelle des Kopfsteinpflasters eine Fläche mit Verbundstein zu schaffen, die eine gleiche Ebene mit der vorhandenen Gehfläche herstellt. So können sich Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, Autos gleichberechtigt bewegen. Nicht nur in Holland, sondern auch in vielen deutschen Städten hat sich diese Art gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer bewährt. Durch Blumenkübel oder eine ähnliche Straßenmöblierung würde die Holstenstraße als Durchgangsstraße reduziert und dennoch für Geschäfte und Anwohner anfahrbar sein. Eine Lärmminderung ergäbe sich durch die Schrittgeschwindigkeit und würde die jetzigen „Hubbel" überflüssig machen. Die Anzahl der Parkplätze müsste nicht reduziert werden. Natürlich gibt es ein Hauptproblem: die Kosten. Zu überprüfen sind auch rechtliche und technische Einwände. Dennoch: Eine „Straße für alle“ erhöht die Verkehrssicherheit erheblich und trägt dazu bei, dass die Innenstadt positiv belebt wird.
Bohn abschließend: „ Nach vorne schauen und keine halben Sachen machen.“

Kaltenkirchen, den 13.10.2012



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