Ortsverband Kaltenkirchen

Die persönliche Erklärung von Stadtvertreterin Marion Schild zur Abwahl Stefan Sünwoldts

Marion Schildt
Marion Schildt

Mein Name ist Marion Schildt, ich lebe seit 42 Jahren in Kaltenkirchen und bin seit 12 Jahren in der Stadtvertretung.
Für mich gilt, da wo ich wohne möchte ich mich einbringen. Projekte, die gut für Kaltenkirchen sind, unterstützen und voranbringen. Diese ehrenamtliche Tätigkeit muß aber auch Freude bereiten. Wir treffen in der Stadtvertretung auf 27 Personen aus 3 Parteien, die durchaus unterschiedliche Meinungen vertreten. Ich habe mich in demokratischen, streitbaren Diskussionen weiter entwickeln können und gelernt damit umzugehen, wenn Entscheidungen anders ausfallen als es meinen Wünschen entsprach. In den letzten Jahren sind Stadtvertreter- und Ausschußsitzungen immer mehr zu anstrengenden, zeitraubenden Abenden geworden. Demokratische Entscheidungen wurden oftmals von Herrn Sünwoldt als persönliche Angriffe aufgefasst. Seinen Unmut äußerte er dann meist über die Presse und vergaß dabei die sachlichen Argumente der Stadtvertreter zu nennen.
Herr Sünwoldt, ich habe sie gewählt, weil ich darauf vertraut habe, dass sie für meine Stadt der richtige Verwaltungschef sind. Wir beide hatten zweimal ein freundliches Vier-Augen- Gespräch. Ich dachte, sie unterstützen zu können, mit Kaltenkirchen schneller vertraut zu werden. Ich habe diese Gespräche als konstruktiv empfunden, musste kurze Zeit später jedoch feststellen, dass sie weitermachten wie bisher.
Ein weiteres Mal haben Frau Adomeit und ich versucht eine angespannte Situation mit ihnen zu klären, um die weitere Zusammenarbeit wieder in ruhigeres Fahrwasser zu lenken. Auch nach diesem Gespräch hatten wir den Eindruck, dass sie gewillt waren, ihren Teil zu einem besseren Umgang miteinander beizutragen. Leider wurden wir erneut enttäuscht!
Meine gut gemeinten, freundlichen Ratschläge wurden ebenso wenig angenommen wie die Unterstützung vieler anderer Personen.
Es trifft mich persönlich sehr, wenn mir Mobbing unterstellt wird. Auch deshalb bin ich bereit das Abwahlverfahren zu unterstützen. Diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, aber der Schaden für Kaltenkirchen, insbesondere als Wirtschaftsstandort, ist bereits zu groß.
Jetzt können und müssen die Bürgerinnen und Bürger in Kaltenkirchen entscheiden, wie es weitergehen soll.


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19.12.2017Stadtvertretersitzung (u.a. Beschluss üb...» Übersicht

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