Ortsverband Kaltenkirchen

Hände weg von unseren Schulen
Kaltenkirchen, den 06.12.2006

Empört über die Pläne der Landesregierung zur Schulreform reagierte die Orts-FDP und fragt:"Welchen Sinn macht es, ein funktionierendes, insgesamt erfolgreiches Schulangebot zu zerstören?"

Schulen in ländlichen Räumen zusammenzulegen, mache Sinn, aber doch nicht in bevölkerungsreichen Regionen, wie Kaltenkirchen es ist, meint die FDP. Das Geld, das für die baulichen Veränderungen nötig sein wird, sollte für die Schüler bereitgestellt werden, lautet der Vorschlag der Liberalen.

"Wir sind bereit, weitere Mittel für Sozialpädagogen und für den Ausbau von Ganztagsangeboten zur Verfügung zu stellen. Damit wird Geld in die Köpfe investiert und nicht in neue Steine!" meint Elke Adomeit, FDP-Mitglied im Bildungsausschuss.

"Von uns wird kein Cent für schulische Umstrukturierungen bewilligt", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Eberhard Bohn und begrüßt in diesem Zusammenhang den Sperrvermerk für Schulbauinvestitionen im Haushalt 2007, den alle Fraktionen beschlossen haben.

"Wir werden die vom Gesetzgeber vorgesehenen Übergangsfristen für die Umstellung des Schulwesens nutzen, um möglichst lange unsere bewährten Schulen in Kaltenkirchen zu erhalten", so Bohn. Er geht davon aus, dass man bei der Landesregierung noch etwas bewegen kann wie beispielsweise die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bevölkerungsdichte.

Für Kaltenkirchen gelte: Ausbau und Qualitätssicherung der pädagogischen Arbeitsbedingungen! Nicht neue Schulbauten!

UMSCHAU v. 6. Dezember 2006


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