Ortsverband Kaltenkirchen

FDP-Position zur künftigen Schullandschaft in Kaltenkirchen
Kaltenkirchen, den 29.11.2007

Bekanntlich hält die FDP es für einen bildungspolitischen Fehler, die seit Jahrzehnten bewährte und erfolgreiche Realschule in Kaltenkirchen und in Schleswig-Holstein abzuschaffen. Diese Schulart hat mit ihrem Realschulabschluss Generationen von jungen Menschen eine solide Allgemeinbildung vermittelt und jährlich über 20% der Abgänger einen Übergang zum Fachgymnasium ermöglicht.
CDU und SPD haben die Auflösung der Realschule beschlossen. Die FDP Kaltenkirchen muss dies zur Kenntnis nehmen und hat sich konkret mit den neuen Möglichkeiten befasst.

Das Ergebnis lautet für uns: zwei Regionalschulen und eine Gemeinschaftsschule für Kaltenkirchen und die Umlandgemeinden.
Dabei haben wir die Hoffnung, möglichst viel Realschule in den Regionalschulen zu verwirklichen, damit die jungen Menschen auch in Zukunft eine solide Bildungsgrundlage erhalten.

Die Praxis wird zeigen, welche Schulart welche Chancen bietet. Und danach werden Eltern künftig ihre Schulwahl treffen.
Die von der SPD favorisierte Gemeinschaftsschule verspricht möglicherweise mehr, als sie halten kann. In den 7 bereits real existierenden Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein gibt es in 4 Schulen keinen einzigen Schüler mit einer Gymnasialempfehlung. In Flensburg z.B. dominieren die Hauptschulempfohlenen mit 67% gegenüber 1,25% mit einer Gymnasialempfehlung.


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