Ortsverband Kaltenkirchen

Zukunftspläne für Kaltenkirchen - Kreisentwicklungskonzept 2006-2011 (Fortschreibung)
Kaltenkirchen, den 15.3.2008

Wir brauchen eine neue Bescheidenheit!

Das Kreisentwicklungskonzept 2006-2011 wird fortgeschrieben. Im Klartext: Kaltenkirchen soll festlegen, welche Projekte und Vorhaben bis 2011 gewünscht werden. Die FDP-Fraktion begrüßt die meisten der 25 vorgestellten Planungen:

Wir sagen Ja zur Einführung der Offenen Ganztagsschule, Ja zu zusätzlichen Krippenplätzen. Wir befürworten auch Verkehrsmaßnahmen wie den Bau eines Verkehrskreisels Alvesloher Str., Lindrehm, Brookweg. Zusätzlich sollte einer an der Barmstedter Str, Schirnau angelegt werden. Auch neue Grünanlagen finden unsere Zustimmung: Stadtpark an der Michaeliskirche, Flottmoorpark an der Süderstraße.

Was wir nicht unterstützen:
den Bau eines Kultur- und Veranstaltungszentrums. Eine solche Halle ist für Kaltenkirchen eine Nummer zu groß. Es liegt weder ein Konzept vor, noch Kostenschätzungen für den Betrieb, noch ein Betreiber. Wenn es schon Probleme für ein Kino gibt, dann erst recht mit einer solchen Halle.

Für kulturelle Veranstaltungen hat Kaltenkirchen jetzt schon eine Vielzahl von Fest- und Veranstaltungsräumen: die Bürgerhalle, das Bürgerhaus, den Ratssaal, die Halle in der Grundschule am Marschweg. Darüberhinaus bieten Hotel- und Gastronomiebetriebe ansprechende Räumlichkeiten. Bekanntlich will der Dreiklang einen zusätzlichen größeren Saal bauen. Die große Kultur liegt ohnehin vor unserer Haustür in Hamburg.

Ein Nein gibt es auch für den Bau eines Stadions an der Barmstedter Straße. Kaltenkirchen verfügt über mehr als 8 vollausgebaute Sportplätze. Wer sollte ein Stadion betreiben? Die Folgekosten sind nicht zu verantworten.

Wir brauchen eine neue Bescheidenheit, die nicht immer nach Mehr und Größer ruft. Unsere Fraktion wird auch zukünftig verantwortungsvoll mit den Steuergeldern unserer Bürger umgehen.

FDP-Fraktion
Eberhard Bohn


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