Ortsverband Kaltenkirchen

Keine Kompromisse beim Bahnhofsvorplatz
Kaltenkirchen, den 8.9.2006

Kaltenkirchen (pf) - „Das Jahrhundertbauwerk Bahnhofsvorplatz darf In seiner Ausgestaltung nicht immer wieder durch neue Kompromisse verwässert werden“, erklärt Eberhard Bohn, FDP-Fraktionsvorsitzender. Die FDP-Fraktion wolle nicht zulassen, dass ein städtebauliches Herzstück von Kaltenkirchen allein wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werde. Selbstverständlich müsse verantwortlich mit den Finanzen umgegangen werden, und ein Weg gefunden werden, wirtschaftliche lnteressen und eine ansprechende Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes miteinander zu verbinden. Was zur Zeit an Planungsvorstellungen vorliegt, ähnelt eher einem riesigen Parkplatz als einem städtebaulich geordnetem Ensemble“, so Eberhard Bohn. Michael Schneede, FDP-Mitglied im Bauausschuss, hatte kürzlich in der Bauausschusssitzung die Bremse gezogen als eine schnelle Entscheidung gefordert wurde. Er meinte: „Ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Ich erwarte detaillierte Pläne, die ich verantwortungsvoll prüfen will, bevor ich entscheide.“ Die FDP-Fraktion unterstützt die Haltung Schneedes und weist darauf hin, dass ihr bewusst sei, dass die Ablehnung der vom Investor vorgelegten Planung zu finanziellen Konsequenzen für Kaltenkirchen führen könne. „Wir sehen aber Alternativen, die das finanzielle Risiko in Grenzen halten“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Bohn. „Eines wollen wir nicht: eine unbefriedigende Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die dann in der Tat die Zukunft unseres Stadtbildes auf Jahrhunderte festgebaut hat.“

Umschau 06.09.2006


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