Ortsverband Kaltenkirchen

Leserbrief von Marion Schildt zum Bahnhofsvorplatz
Kaltenkirchen, den13.5.2007

Leserbrief zum Leserbrief von Manfred Feige, SPD-Fraktionssprecher, in der Umschau v. 9.2. 2007 zum Thema "Bebauung des Bahnhofumfeldes"

In dem Leserbrief heißt es an einer Stelle:"Das Verhalten der FDP (Ablehnung der Pläne für den Bahnhofsvorplatz) zielt offenbar bereits auf Stimmenfang im Hinblick auf die Kommunalwahl 2oo8 ab."
Lieber Herr Feige, ich wende mich vehement dagegen, wir würden Wahlkampf betreiben.
Beim Bahnhofsvorplatz entscheiden wir nicht über einen Fußballplatz oder sonstige Dinge, die wieder verändert oder zurückgenommen werden könnten, wenn sie sich nicht bewährt haben.
Wir reden hier über mindestens 50 Jahre Stadtentwicklung.
Das ist für mich (und auch meine Fraktionskollegen ) kein Wahlkampfthema, sondern eine Entscheidung, mit der ich in Kaltenkirchen ruhigen Gewissens weiterleben möchte. Die Gründe, warum wir gegen die geplante Bebauung sind, haben wir Ihnen und allen anderen SPD- und CDU-Stadtvertretern in einem Offenen Brief dargestellt.
Wenn Sie, Herr Feige, sich so sicher sind mit Ihrer Entscheidung für den geplanten Ausbau des Bahnhofsvorplatzes , dann haben Sie doch, wie Sie selbst schreiben, eine Mehrheit der Wähler hinter sich. Dann gibt es doch nichts, um das die FDP kämpfen muss. Zumal 2008 dann sowieso alles zu spät wäre. Dann ist das "Gebäudeensemble" im Bau, dann sind die Flächen mit Parkplätzen versiegelt und vom Bahnhofsgebäude ist nicht mehr viel zu sehen, da dieses von einem höheren Gebäude verdeckt wird.
Es könnte aber in der Tat eine nachhaltige Außenwirkung haben, nicht, wie Sie schreiben,dass jeder potentielle Investor um Kaltenkirchen einen großen Bogen macht, sondern dass sich Ihre Wähler fragen könnten, wieso die SPD so nachhaltig den Kommerz unterstützt. Sie könnten sich auch fragen, warum Ihnen und der SPD die Investoren, die nur an Profit interessiert sind, wichtiger sind als die Menschen, die hier , wie es immer so schön heißt, in einer liebenswerten Kleinstadt im Grünen leben wollen.

Marion Schildt, FDP-Stadtvertreterin


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