Ortsverband Kaltenkirchen

Bahnhofsvorplatz im Würgegriff des Investors Gazit
Kaltenkirchen, den

Marion Schildt
Marion Schildt
Eberhard Bohn
Eberhard Bohn

Der Bahnhofsvorplatz ist immer noch nicht bürgerfreundlich bebaut.
Einem Pressebericht der „Segeberger Zeitung“ zufolge sieht Bürgermeister Sünwoldt eine „ganz unbefriedigende Entwicklung und ein unsägliches Pokerspiel des Investors Gazit.“ Denn nichts geschieht. Dazu Fraktionssprecher Eberhard Bohn:
„Es genügt nicht, wenn der Bürgermeister immer wieder auf die Untätigkeit des Investors hinweist. Er darf sich nicht länger vom Investor vorführen lassen.
Das kann so nicht weitergehen.
Deshalb schlagen wir von der FDP folgendes vor:
Es sollte von einem Rechtsexperten ausgelotet werden, wie die Stadt ihre Interessen durchsetzen kann und neue Voraussetzungen für eine bürgerfreundliche Planung und Umsetzung schaffen kann.
Dabei ist auch zu prüfen, wie die Gazit gezwungen werden kann, das Gelände angemessen an andere Investoren zu verkaufen.
Es ist heute städtebaulich nicht erstrebenswert, eine Fläche wie das Bahnhofsgelände in die Hände eines Großinvestors zu geben.
Viel sinnvoller ist es, das Gelände kleinteiliger an verschiedene kleinere Investoren zu veräußern. Von vier potenten Investoren aus unserer Region ist mir bekannt, dass sie gern etwas entwickeln würden, aber alles eine Nummer kleiner.
Konkret haben einige dieser potentiellen Investoren Kontakt zu Gazit aufgenommen, haben aber wegen unzumutbarer Forderungen Abstand von ihren Plänen genommen.
Auch Dodenhof bekam ein unzumutbares Angebot seitens der Gazit. Bekanntlich will Dodenhof sein Einkaufszentrum vergrößern. Wir als FDP hatten den Vorschlag gemacht, dass ein Warensegment als „Filiale“ am Bahnhof entstehen sollte.
Nach Kontakten mit dem Investor Gazit stellte der Geschäftsführer von Dodenhof fest: Inakzeptable Bedingungen sowohl für die Verkaufsfläche als auch den geforderten Mietpreis. Wörtlich der Geschäftsführer: „Man gewann den Eindruck, dass Gazit an einem konkreten Angebot nicht wirklich interessiert war.“


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