Ortsverband Kaltenkirchen

FDP fordert Rückkehr zur sachlichen Diskussion

Zu dem von der Bürgerinitiative verteilten jüngsten Flugblatt, das sich auf die stattgehabte Hörprobe bezieht, welche von allen Parteien als eine zusätzliche Entscheidungshilfe im Bau- und Umweltausschuss beschlossen wurde, nimmt die Fraktionsvorsitzende der FDP, Katharina Loedige für ihre-Fraktion wie folgt Stellung:

„Wir hatten zusätzlich zu den Lärmgutachtern den Wunsch gehabt, durch persönliche Präsenz einen real erlebbaren Schallpegel von aufgedrehten Motorrädern wahrzunehmen. Wir Stadtvertreter sollen schließlich entscheiden. Und dabei wünschen wir eine möglichst breit gestreute Informationsbasis. Wir sind erschrocken darüber, dass nun ein Flugblatt der „Bürgerinitiative gegen die geplante Motocross-Großanlage der Stadt Kaltenkirchen“ - übrigens anonym – veröffentlicht wird, in dem es heißt: „Zeigen Sie, dass Sie erkannt haben, dass die „Hörprobe am 04.07.19 nichts weiter als eine Verdummung war.“

Loedige weiter: „Hier wird unterstellt, dass wir, die wir ehrenamtlich als gewählte Stadtvertreter tätig sind, bewusst täuschen wollen. Wir verstehen unter demokratischer Kultur den gegenseitigen Respekt in einer Entscheidungsphase. Ich gehe davon aus, dass die meisten Mitbürger diese Art von „Diskussion“ ablehnen. Es ist schade, wie wir in unserer Stadt auf dieser Ebene miteinander umgehen. Wir sind als Demokraten selbstverständlich dazu bereit, das Pro und Contra einer Entscheidung sachlich zu bewerten,“ stellt die FDP-Vorsitzende fest.

„Bis heute ist noch nichts Endgültiges entschieden worden und sowohl wir Liberale wie auch alle anderen demokratischen Fraktionen in unserer Stadtvertretung machen sich diese Entscheidung nicht leicht“, ist sich Frau Loedige sicher.

Kaltenkirchen, den 14.08.2019


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