Ortsverband Kaltenkirchen

FDP-Politgrünkohl 2020: Lebendige Innenstadt – Utopie oder Vision?

Unser Gast und Referent Dipl.-Ing. Jens Rümenapp verstand es, zum Thema „Lebendige Innenstadt – Utopie oder Vision“ die Möglichkeiten zur Gestaltung einer lebenswerten Innenstadt kenntnisreich darzustellen. Dazu verwendete er verschiedene Beispiele aus einer Reihe von Innenstädten, die er in Bild und Wort vorstellte.

So war einer seiner Kernaussagen, dass der Handel in Innenstädten wie Kaltenkirchen nur eine untergeordnete Rolle spielt, weil sich eine andere Kultur des Warenaustausches entwickelt hat. Die Märkte auf dem „Grünen Rasen“ außerhalb der Zentren sowie der der Online-Handel haben hier die Oberhand gewonnen.
Deshalb gelte es, die Innenstadt durch kulturelle Angebote wie die Bücherei, aber auch das Rathaus und vor allem Gastronomie mit Außenanlagen sowie spezielle kleinere „Nischenangebote“ attraktiv zu platzieren. Auch der Wochenmarkt sowie Stadtfeste und andere Open-Air-Veranstaltungen beleben die Innenstadt.

v. l. n. r. Marion Schildt, Jens Rümenapp, Katharina Loedige und Eberhard Bohn
v. l. n. r. Marion Schildt, Jens Rümenapp, Katharina Loedige und Eberhard Bohn

In der anschließenden Diskussion wurde unser Vorschlag, die Holstenstraße zu einer attraktiven „Straße für alle“ zu entwickeln, nachhaltig unterstützt. Alle Verkehrsteilnehmer wie Fahrräder, Fußgänger, Autos, Rollstuhlfahrer sind gleichberechtigt auf einer durchgehend ebenen Straßenfläche miteinander unterwegs. Damit ist keine reine Fußgängerzone gemeint. Dazu sind die „Angebote“ in der Holstenstraße nicht geeignet.
Anschließend berichtete unsere Fraktionsvorsitzende Katharina Loedige aus der Arbeit der liberalen Kommunalpolitik und hob hervor, dass das Vorhaben, für den MSC eine Trainingsstrecke jenseits der Autobahn zu errichten, zu kontroversen Diskussionen innerhalb der Politik und betroffener Anwohner geführt hat. Um eine Entscheidungshilfe für die Stadtvertretung zu bekommen, hat die FDP eine konkrete Hörprobe beantragt, die von allen Parteien unterstützt wurde.
Die Querelen bei Pro Kaki führten zu einem Wechsel des Ehepaars Volkland zur CDU und damit verbunden zu einer Neuwahl der 2. Stellvertretenden Bürgervorsteherin. Unsere Stadtvertreterin Barbara Büttner-Bohn wurde für diesen Posten gewählt.
Ein weiterer Aktivposten in der Kommunalpolitik war unser Antrag auf Erweiterung der Fahrradboxen in der Parkpalette. Ziel ist jedoch die Schaffung derartiger Boxen vor der Palette in der Hamburger Straße.
Das Verfahren zur Einstellung einer Gleichstellungsbeauftragten war ein weiteres Thema. Hier hat sich die FDP für eine erneute Ausschreibung eingesetzt.
Im Anschluss an die Ausführungen der Fraktionsvorsitzenden Katharina Loedige hat Eberhard Bohn in gereimter Versform einen Beitrag in gewohnt launiger Weise vorgetragen und ist dabei auch auf die Ereignisse in Thüringen eingegangen.

(Wer Lust hat, kann das gesamte Gedicht unter 'mehr' nachlesen).

Kaltenkirchen, den 26.02.2020


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