Ortsverband Kaltenkirchen

FDP zur Diskussion über die Zukunft der Stadtbücherei

„Das ist schon merkwürdig. Da wird in der Öffentlichkeit darüber diskutiert, ob die Stadtbücherei vom Standort Hamburger Straße an den Grünen Markt in das ehemalige Penny-Gebäude umziehen soll. Diejenigen, die darüber entscheiden sollen, die Stadtvertreter, haben bisher in keinem Ausschuss dazu beraten.“ So der Fraktionsvorsitzende Eberhard Bohn.
Darüber hinaus weist FDP-Ortsvorsitzende Katharina Loedige darauf hin, dass es ein 32.000 Euro teures Gutachten gibt, das untersucht, welche Gründe für oder gegen den Standort Hamburger Straße sprechen. Dieses Gutachten ist bisher in keinem städtischen Gremium bewertet worden.Warum wird vorher schon öffentlich vom Bürgermeister klar Stellung bezogen, den Penny-Markt als Büchereistandort vorzusehen? Geht man so mit Steuergeld für ein Gutachten um, das von den Stadtvertretern erst jetzt am 13.02.2017 im Hauptausschuss beraten wird?
Fakt ist, dass das bestehende Gebäude an der Hamburger Straße saniert werden muss. Hierfür gibt es bereits eine detaillierte Kostenaufstellung von einer Million Euro. Loedige weiter: „Seriös wäre es, wenn wir als Stadtvertreter die Vor- und Nachteile abwägen und uns nicht von den Interessen eines Bauunternehmers drängen lassen.“
Bekanntlich gehört das Penny-Gebäude der Firma Böttcher, die das Gelände der Stadtbücherei kaufen will und als Gegenleistung neben dem Verkaufspreis für das Grundstück einen Mietvertrag über 20 Jahre im Penny-Gebäude am Grünen Markt anbietet.

Die Stadtbücherei in Kaltenkirchen
Die Stadtbücherei in Kaltenkirchen

Wir haben viele Fragen, wie zum Beispiel:

  • Wie sieht die Zukunft von Büchereien aus im Zuge von digitalen Medien wie E-Books?

  • Was wird aus dem Baumbestand am jetzigen Standort?

  • Wie viele Parkplätze – NUR FÜR DIE BÜCHEREI! – gäbe es zusätzlich in der Innenstadt?

  • Welchen Betrag investiert die Firma Böttcher in das Mietobjekt bzw. wie sieht das Mietobjekt nach Übergabe des Vermieters an die Mieterin Stadt Kaltenkirchen aus?

  • Was muss die Stadt als Mieterin noch investieren, um das Mietobjekt optimal für eine Bücherei nutzen zu können?

  • Die Kosten und der Aufwand für die Verlegung der technischen Infrastruktur?

Es sei auch die folgende Frage erlaubt, wie viele Wohneinheiten noch in Kaltenkirchen errichtet werden sollen? Zurzeit sind über 2000 im Bau und in der Planung.
Loedige abschließend: „Wir sind verpflichtet, verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen und dafür zu sorgen, dass Entscheidungen mit Verstand getroffen werden.“

Kaltenkirchen, den 06.02.2017


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