Ortsverband Kaltenkirchen

Die Mehrheit von CDU und SPD in der Stadtvertretung verhindert eine Deckelung der Kosten für den Bau der neuen Feuerwache

FDP und Pro Kaki hatten in einem gemeinsamen Antrag gefordert, für den Neubau der Feuerwache an der Süderstraße die Kosten zu deckeln. Und zwar auf 9,4 Millionen Euro.
„Dieser Betrag ist schon das Ergebnis von Nachbesserungen. Nach Berechnungen eines für Neubauten von Feuerwachen spezialisierten Ingenieurbüros sind die genannten 9,4 Millionen Euro solide und damit mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffend. Weitere Nachbesserungen seien nicht zu erwarten.
„Warum“, so die beiden Sprecher von FDP und Pro Kaki, Eberhard Bohn und Reinhard Bundschuh, „wird diese Obergrenze nicht verbindlich festgeschrieben? Wir wollen unsere Verwaltung darin bestärken, dass sie keine Möglichkeit hat, weitere Kosten zuzulassen. Der Stadtvertreterbeschluss ist verbindlich.“
CDU und SPD entgegnen, dass es für eine weitere mögliche Kostensteigerung des Beschlusses der Stadtvertretung bedürfe. Und dazu könnte man dann immer noch Nein sagen.
Dazu die beiden Fraktionsvorsitzenden: „Das ist ja der in der Vergangenheit immer wieder zu beobachtende Mechanismus, dass plötzlich neue Gelder nachzuschießen sind, die man um des gesamten Projektes willen nicht mehr versagen kann.
Wir als politische Vertretung sind es, die die Richtung vorzugeben hat. Und unsere Richtung heißt hier konkret: Nein, die Kostengrenze ist erreicht.
Dass die Feuerwehr unsere Unterstützung erhält, weiß sie selbst. Sie weiß auch, dass der Kostenrahmen bereits gegenüber früheren Kostenannahmen bis jetzt schon über 1,3 Millionen Euro gestiegen ist. 9,4 Millionen sind für Kaltenkirchen eine enorme finanzielle Anstrengung.

Kaltenkirchen, den 26.02.2015


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