Ortsverband Kaltenkirchen

Abitur nach acht oder neun Jahren möglich

Eberhard Bohn
Eberhard Bohn
Der Schulverband Kaltenkirchen entscheidet sich für die Zusammenarbeit der der Gemeinschaftsschulen mit der Oberstufe des Gymnasiums. Er lehnt eine eigene Oberstufe für die Gemeinschaftsschule Marschweg ab.

FDP: Eine kluge und pädagogisch verantwortungsvolle Entscheidung!

Jeder, der sich für nachhaltige Bildung verantwortlich fühlt und dabei die jungen Menschen im Blick hat, kann nur dankbar dafür sein, dass die Vertreter im Schulverband Kaltenkirchen eine pädagogisch verantwortungsvolle Entscheidung getroffen haben:
Künftig sollen Schüler der drei Gemeinschaftsschulen in Kaltenkirchen nach dem Realschulabschluss die Möglichkeit haben, an der Oberstufe des Gymnasiums ihren Bildungsgang fortsetzen zu können, wenn es für diese Schüler sinnvoll ist.
Sinnvoll heißt: Wenn es ihrer Begabung, ihrem Leistungswillen und vor allem auch ihrem Durchhaltevermögen (Fleiß) entspricht. Nicht jeder Lebensweg benötigt ein Abitur und eine wissenschaftliche Ausbildung. Im Gegenteil: Wie viel Zufriedenheit spendet eine Berufswahl, die den Anlagen eines Menschen entspricht. Es lebe die Vielfalt und die Elite eines Handwerkerberufes oder Facharbeiters!
Der Vorteil der getroffenen Entscheidung des Schulverbandes liegt darin, dass die Schüler der Gemeinschaftsschulen nach einer Schulzeit von dreizehn Jahren ihr Abitur ablegen können, im Gegensatz zu den zwölf Jahren für die Schüler des Gymnasiums. Für die Zusammenarbeit zwischen den Schulen wird das Gymnasium mit den Gemeinschaftsschulen einen Kooperationsvertrag abschließen, der auf die besondere Lage der „Neuankömmlinge“ aus den Gemeinschaftsschulen pädagogisch Rücksicht nimmt.
Damit bekommen die „Spätentwickler“ eine Chance, eine auch qualitativ angemessene Bildungsgrundlage für ein späteres Studium zu erhalten.
Pro Kaki und die SPD haben die beschlossene Lösung leider abgelehnt.

Eberhard Bohn

Kaltenkirchen, den 12.04.2014


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